Jeans - die beste Badehose
Baden in Jeans
Ursprünglich als Arbeitshose für Goldgräber erfunden, hat sich die Jeans längst zu einem Universalkleidungsstück entwickelt. Es gibt fast keinen Anlass mehr, zu dem man keine Jeans anziehen kann. Jeans trägt man beim arbeiten, in der Oper, in der Disko, in der Schule und auch beim schwimmen bzw. baden. Die Jeans wird von den meisten Wetfans und Jeans-Fans als die beste Badehose überhaupt gepriesen.

 
 

Vorteile der Jeans als Badehose

Nun, die klassische Badebekleidung wird im allgemeinen als sehr 'praktisch' angesehen. Praktisch heißt, man spürt fast nichts von ihr und sie hindert nicht beim Schwimmen. Jeder, der schon einmal in normaler Kleidung geschwommen ist weiß, daß man die Kleidung bei Bewegungen im Wasser bzw. im nassen Zustand sehr viel intensiver wahrnimmt als im trockenen Zustand. Dieses Spüren der Kleidung kann nun als unangenehm (solche Menschen werden bis an ihr Lebensende in klassischer Badekleidung schwimmen gehen), aber auch als sehr angenehm empfunden werden. Bei einem so robusten Kleidungsstück wie einer Jeans ist diese Wahrnehmung ganz besonders intensiv.
Neben diesen Gefühlsmäßigen Aspekten sprechen auch optische und modische Eindrücke für eine Jeans. Die klassische Badekleidung verdient es, als langweilig bezeichnet zu werden, was nur durch einen wohlgeformten Körper kompensiert werden kann. Immerhin wurde die Badmode Anfang der 80er Jahre zwar durch die zunehmende Beliebtheit von Badeshorts stark bereichert. Badeshorts sind aber gewöhnlich nur aus dünnem, labbrigen Stoff hergestellt, so daß ein Mensch, der in einer Jeans aus dem Wasser kommt, ein besseres Bild abgibt als jemand in Shorts. Die robustere Jeans gewährleistet auch dann, wenn sie triefend naß ist, einen perfekten Sitz.
Sehr nützlich sind auch die Taschen einer Jeans. Zumindest bei engeren Jeans fallen Gegenstände nicht so leicht aus den Taschen heraus, so daß Wasserfeste Gegenstände wie Schlüssel in einer Jeans-Tasche sicherer aufgehoben sind als in einer Tasche am Strand (Diebstahl).

 
 

Wissenswertes

Geschichte
der nassen
Jeans
Jeans waschen 'shrink-to-fit'

 
 

Wo kann man in Jeans baden ?

In den meisten Schwimmbädern werden Jeans als Badehose nicht gern gesehen. Als Grund dafür werden gewöhnlich 'hygienische Bedenken' angegeben. In Hallenbädern (zumindest in den älteren mit veralteten Umwälzanlagen) mögen solche Bedenken berechtigt sein, in Freibädern dagegen, wo mit Abstand mehr Dreck über die Luft als durch Menschen ins Wasser kommt, sind diese Bedenken eher neurotischer Natur. Immerhin gibt es doch einige (wenige) Freibäder, in denen zumindest kurze Jeans geduldet werden.
Wesentlich besser sieht es für Jeans-Schwimmer an Baggerseen und natürlichen Gewässern (Meer, Fluß, ...) aus. An vielen Badeseen und Stränden sind Menschen, die in kurzer Jeans ins Wasser gehen, schon ein gewohnter Anblick und nichts aufsehenerregendes mehr. Lange Jeans sieht man dagegen nur äußerst selten. Aber wenn man mit 'guckenden' Leuten leben kann, steht dem Schwimmen in langer Jeans nichts und niemand im Weg. Im allgemeinen sind die Reaktionen der 'guckenden' Leute eher positiver als negativer Natur.
Ein alternativer Badeort zum Baden in Jeans, insbesondere für Leute interessant, die noch davor zurückschrecken, in aller öffentlichkeit in nasser Jeans gesehen zu werden, ist die heimische Badewanne. Gerade das Anbehalten der Jeans bei der täglichen Körperpflege (also baden bzw. duschen) zeugt von einer tiefen Verbundenheit zwischen Mensch und Jeans. Gerade für Jeans-Fans ist diese Verbundenheit ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens...

 

 
 

Jeans & Co

Jeans - darunter versteht man in erster Linie Baumwollhosen im five-Pocket-Schnitt. Aber es gibt noch viele weitere Kleidungsstücke, die sich mit dem Begriff 'Jeans' schmücken - Kleidungsstücke, die sich auch als Badebekleidung großer Beliebtheit erfreuen. Die wichtigsten Jeans-Unterarten sollen hier natürlich nicht zu kurz kommen.
Jeansjacke Lederjeans Latzjeans